Der Ahorn – ein erstaunlicher Baum

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Der Ahorn wird schon seit langem als Nutzpflanze eingesetzt. Besonders das Holz ist in der Möbelindustrie, sowie auch im Treppenbau sehr gefragt. Doch der Ahorn hat noch mehr zu bieten.Die jungen Blätter des Ahorn weisen einen 5% Eiweißanteil und sind daher bei Menschen als Notnahrung beliebt. Auch Tiere beziehen u.a. aus den jungen Blättern des Ahorn ihr Eiweiß.
Die jungen Ahornblätter sprießen im April und laden zum ernten ein, zum Beispiel für einen leckeren Spinatersatz. Dabei ist der Zeitaufwand für den Ahorn-Spinat vergleichbar, wie mit der Zubereitung von frischem Spinat. Einfach die Blätter vom Stängel befreien, Ziebeln kurz in einem Topf anrösten und die Ahornblätter mit etwas Wasser und Sahne dazugeben. Das ganze mit Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer es aber noch einfach möchte kann die jungen Blätter einfach wie einen Blattsalat zubereiten.

Aber nicht nur kulinarisch finden die jungen Ahornblätter verwendung, sondern auch in der Naturheilkunde. Ein Tee aus den Blättern wirkt fiebersenkend und entzündungshemmend.
Auch die Rinde des Ahorn kann zu einem Tee verarbeitet werden. Dazu die Rinde zerreiben und mit kochenden Wasser – wie Tee – zubereiten. Der Rindentee wirkt bei Magen- und Darmbeschwerden. Als Auflage hilft der Rindentee gegen Ekzeme.

Wenn es juckt und sticht

Dann helfen zerriebene Ahornblätter, die man direkt auf den Stich legt. Es tritt eine kühlende Wirkung ein. Eine Tinktur aus den Ahornblättern wirkt ebenfalls kühlend bei Insektenstichen.

Ahornblätter und Rinde zerreiben und zu einem Brei matschen, in einen Umschlag und auf geschwollene Gelenke oder Augen legen. Die kühlende Wirkung tritt ein und die Abschwellung beginnt.

Wie viele Blätter enthalten auch die Blätter des Ahorn Saponine. Die schäumende und reinigende Wirkung der Saponine macht Ahornblätter, wie auch Efeublätter oder Kastanien, zu einer guten Basis für selbst gemachtes Spülmittel oder Waschmittel.

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