Erdbeben erschüttert Salomonen-Inseln und Papua-Neuguinea

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat die Region um die Inselgruppe der Salomonen und Papua-Neuguinea im Südpazifik erschüttert.
Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum (PTWC) auf Hawaii gab zunächst eine Tsunami-Warnung heraus: Gefährliche Wellen bis zu einem Meter über dem Wasserstand vor den Küsten der Salomonen-Inseln, Papua-Neuguinea, Nauru und Indonesien seien möglich. Kurz darauf gab es dann Entwarnung. Auch der indonesische Katastrophenschutz erklärte: «Es gibt keine Tsunami-Gefahr.»
Die US-Geologiebehörde USGS gab die Stärke mit 8,0 an, das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam mit 7,8. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge 40 Kilometer westlich von Pangua in Papua Neuguinea.
«Das Beben fand in großer Tiefe statt. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass es eine nennenswerte Tsunami-Aktivität gibt», sagte Chris McKee vom Geophysikalischen Beobachtungsbüro in Port Moresby (Papua-Neuguinea) dem australischen Sender ABC. Es gebe bislang keine Berichte von Schäden in der Nähe des Epizentrums.
Auf den Salomonen, auf denen etwa 570 000 Menschen leben, sind Beben auch größerer Stärke keine Seltenheit. Die Inselgruppe liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Hier schieben sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander. Bereits Anfang Dezember hatten mehrere starke Beben die Inselgruppe erschüttert. Größere Schäden waren damals ausgeblieben.

Quelle: DPA

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