Vorsorge und Eigenhilfe Teil 2

Im ersten Teil bin ich besonders auf die Bevorratung eingegangen, hinsichtlich einer Katastrophe, die sich Bundesweit ausbreiten könnte. Doch gibt es noch weitere Ereignisse, die einem in den eigenen 4 Wänden ereilen kann. Es sind nicht unbedingt die großen Katastrophen wie Sonnenstürme oder Erdbeben, sondern eher die kleinen – das kann mir nicht passieren – Dinge.

Ein Wohnungsbrand, aus welchen Gründen auch immer – technisches Versagen oder menschliche Unachtsamtkeit – tauchen immer wieder mit verherrenden Bildern in den Nachrichten auf. Bei der richtigen Vorsorge kann eine Katastrophe verhindert werden, und das vielleicht auch ohne Feuerwehr und Presserummel.
Da wären zum einen Rauchmelder. Diese sind mittlerweile zur Pflicht geworden, allerdings nicht in jeder Wohnung und in jedem Haus. Diese kleinen Geräte kosten nicht wirklich viel, im Gegensatz zudem was man verlieren könnte. Neben den Rauchmeldern wäre eine Löschdecke ganz sinnvoll, wenn beim Bspw. Kochen mal wieder Wasser ins Öl gegossen wurde, oder ein kleiner Feuerlöscher. Neben den sinnvollen Utensilien sollte jeder auch die Fluchtwege aus der Wohnung bzw. aus dem Haus kennen – ich geh mal davon aus, dass jeder Kenntnis hat, wo es am schnellsten raus geht. Alternative Fluchtwege ins Freie stehen vielleicht nicht besonders im Vordergrund – ausser man ist Teenie und will auf eine verbotene Party. Schauen Sie sich nach diesen Alternativen um, nicht immer steht die Vordertür zur Verfügung.
Städe und Gemeinden bieten Beratungsmöglichkeiten, sei es nun zum vorsorgenden Brandschutz oder aber auch zur Absicherung des eigenen Hauses durch Beratungsstellen der Polizei.

Wichtiger gehts nicht

Ja, man kann sich mit Tonnen von Lebensmitteln eindecken, die besten Rauchmelder haben und das sicherste Schloss gegen Einbrecher, doch nützt das bei der Vorsorge nichts, wenn man nicht bei sich selbst anfängt. Eine einfache Frage an Sie: wie geht es Ihnen ? Die eigene Gesundheit sollte bei der Krisenvorsorge an oberster Stelle stehen. Daher schieben Sie nicht unnötig Arzttermine vor sich her. Ein Zahnarzttermin ist halb so schlimm, im vergleich dazu, wenn man Schmerzen hat aber kein Zahnarzt in der Nähe.

Neben der Gesundheit sollten Sie sich auch die Frage stellen, wie Fit sind Sie? Mal angenommen, Sie bleiben mit dem Auto liegen – Sprit ist alle. Schaffen Sie es 5 km zur Tankstelle zu laufen? Ja! Schaffen Sie es auch wieder mit 5 Liter (5kg) Benzin wieder zurück? In einem weiteren Artikel habe ich über den Fluchtrucksack berichtet – können Sie diesen über einen längeren Zeitraum tragen? Tun Sie etwas und halten Sie sich Fit.

Nochmal was zum Wohnungsbrand. Es gibt eine Statistik, die aussagt, dass die meisten Opfer an Rauchvergiftung gestorben sind, weil dieses es nicht rechtzeitig zum Ausgang geschafft haben. Das kuriose dabei ist, dass diese Menschen es nicht geschaft haben, weil sie nicht angezogen waren bzw. nicht tageslichttauglich angezogen waren. Mit anderen Worten; das eigene Schamgefühl stand über dem Leben. Also lieber Nackt auf der Strasse als gegrillt im Haus.

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