Vorsorge und Eigenhilfe

Alle wichtigen Verbrauchsgüter, besonders Lebensmittel, werden über ein gut funktionierendes Verteilersystem zum Einzelhandel transportiert. Das garantiert ständig frische Ware und erspart den großen und kleinen Lebensmittelhändlern die kostspielige Lagerhaltung.
Aber dieses System ist auch störanfällig. Schon verschneite oder vereiste Straßen können kleine Ortschaften von der Lebensmittelversorgung abschneiden, Hochwasser – das hat zum Beispiel die Flutkatastrophe an
der Elbe gezeigt – sogar ganze Regionen.

notvorratFür alle Fälle sollte ein Lebensmittel- und Trinkwasservorrat von mind. 14 Tagen anlegen. Besser wäre ein Zeitraum von 4- 6 Wochen überbrücken zu können. Bei der Auswahl der Lebensmittel sollte drauf geachtet werden, dass diese sich auch ohne Kühlung länger halten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) geht davon aus, dass es bei einem katastophenfall zu Verunreinigungen des Trinkwassers kommen kann. Daher sollte neben den Trinkwasserbständen bzw. trinkbaren Flüssigkeiten auch Wasseraufbereitungsmittel eingelagert werden. Hier finden sich in div. Onlineshop Wasserfilter, Chlortabletten bzw. Flüssigkeiten zu Wasseraufbereitung.

Es sollte bei der Bevorratung auch nicht nur an die Versorgung für Mensch und Tier gedacht werden, sondern auch an Medikamente, Hygieneartikel, Batterien und Kerzen (Laternen,Taschenlampen).

Einige Tipps für die Bevorratung

  • Nur Lebensmittel und Getränke bevorraten, die den üblichen Essgewohnheiten der Familie entsprechen. Vorwiegend solche Lebensmittel, die unbegrenzt oder längerfristig haltbar sind.
  • Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren.
  • Auf luftdichte Verpackung achten.
  • Lebensmittel mit einer Haltbarkeit von bis zu achtzehn Monaten müssen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen sein. Nicht gekennzeichnete,aber länger haltbare Lebensmittel mit dem Einkaufsdatum beschriften.
  • Nachgekaufte Vorräte nach „hinten“ stellen und die älteren Lebensmittel zuerst aufbrauchen, bevor ihr Haltbarkeitsdatum überschritten ist.
  • Im Hinblick auf einen möglichen Stromausfall vorzugsweise Lebensmittel bevorraten, die man auch kalt essen kann.
  • Gelegenheit zum Kochen vorbereiten, falls Strom oder Gas ausfallen. Der Handel bietet eine Reihe von Alternativen, wie Campinggaskocher u. ä., an.
Einseitige Kommunikation
Einseitige Kommunikation

Rundfunkgerät

Eines der wohl wichtigsten Utensilien ist ein funktionierende Radio, das sowohl UKW als auch Mittelwelle (MW) empfängt. Besonders in Situationen, wo man von der Aussenwelt ausgeschlossen ist, ist das Radio meistens die einzige Möglichkeit um an Informationen zu gelangen. Es gibt mittlerweile Radios, die ohne Batterien auskommen bzw. eine Vorrichtung haben den internen Akku per Solar oder Kurbel aufzuladen. Oft fällt in Katastophengebieten die Stromversorgung aus. Wer auf kein Kurbel bzw. Solarradio zugreifen kann oder möchte sollte sich einen Batterievorrart anlegen. Dabei bitte nicht die Eigenentladung von Batterien vergessen und mal nicht die Batterien für 1 € nehmen. Akkus hingegen verlieren nach einem Monat bei Raumtemperatur 15 – 20% der Ladung.

Batterien

Wie o. bereits erwähnt verlieren Batterien sowie auch Akkus bei Raumtemperatur nach einem Monat 15-20% der Leistung. Optimale Lagerung von Batterien – um den Energieverlust so gering wie möglich zu halten liegt bei 0-10°.

Lithium-Batterien haben im gegensatz zu Zink-Kohle-Batterien und den Alkali-Batterien selbst bei Zimmertemperatur einen geringeren Energieverlust. Zink-Kohle-Batterien sind zwar günstig, aber in ihrer Leistung auch nicht so stark wie Alkali- oder Lithium-Batterien. Die Alkali-Batterie können in bregrenztem Ausmaß regeneriert werden. Dafür sollte aber ein spezielles Alkali-Ladegerät verwendet werden.

Was soll eingelagert werden?

Wie o.g. liegt das an Ihren persönlichen Bedürfnissen. Bedenken Sie beim einlagern von Lebensmitteln, dass ein erwachsener Mensch ca. 2000 – 2200 kcal am Tag benötigt.

Wie soll ich den ein Vorratslager aufbauen?

Wenn Sie es sich leisten können, fahren Sie ins nächste Geschäft und kaufen Sie ein. Wer es allerdings nicht so dicke hat mit dem Geld oder Angst hat, dass er auffallen könnte, kauft einfach immer eine Bspw. Konservendose mehr als er braucht. So entsteht mit der Zeit ein Vorrat ohne Verdacht zu erwecken.

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